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Der Held von nebenan . . .

25.Dezember 2012 |  by Cube-Mag  |  Featured, Portfolio
Der Held von nebenan . . .

Die flinken Fäuste von Mohammed Ali, die tiefe Ruhe von Mahatma Ghandi, das große Herz von Mutter Theresa und die Coolness des Che Guevara. – Die Geschichten zu diesen Namen sind uns bekannt. Wir bekamen sie in der Schule erzählt und in Filmen nachgestellt. Es gilt als cool, T-Shirts mit ihren Gesichtern zu tragen, oder sie so oft wir können zu zitieren.

„Moment Mal!“, riefen da unsere Eltern! „Der wahre Held eures Lebens sollte der Prophet Muhammed, Frieden und Segen auf ihm, sein!“ Also bekamen wir seine Geschichte vorgelesen und erzählt. Gebannt lauschten wir den Abenteuern von Muhammed, dem Gesandten aus dem alten Arabien und seinen Prophetengefährten. Ganze Bücher füllen ihre Erlebnisse, die man unweigerlich als Heldentümer bezeichnen kann.

Je älter wir jedoch werden, desto mehr vermeintliche Helden werden uns vorgeführt. Und irgendwann war es uns selbst überlassen, wen wir zu unserem Helden machen wollen und wen nicht.

Das bedarf einiger Selektion, denn in Zeiten wie diesen, werden uns auch Stars, Schauspieler und Sänger förmlich als Helden aufgedrängt.

Was macht einen Helden überhaupt aus? Gibt es noch Helden in unserer Zeit? Wenn ja, wer ist einer? Ist es vielleicht der Mann, der aus dem All sprang und dafür den Bambi bekam? Ist es die alte Frau, die jeden Freitag Geld für Waisenkinder sammelt? Oder ist es vielleicht unser Redakteur, der trotz kurzzeitiger Obdachlosigkeit seinen Artikel auf einer Parkbank verfasste?

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe!

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Ja, ich will. . . inschaAllah

22.Mai 2012 |  by Cube-Mag  |  Portfolio
Ja, ich will. . . inschaAllah

Tam Tam Tadam!… Irgendwann will jeder. Der Eine früher, der Andere etwas später. Und das ist gut so. Wenn der andere idealerweise auch will, ist das Glück komplett. Das Grinsen ist förmlich festgetackert, wenn man einander sieht. Man entwickelt einen unerklärlichen Hang zu Kitschfilmen und kämpft gegen den gelegentlichen Wunsch an, schnulzige Gedichte zu schreiben. Die ganze Welt soll umarmt werden! Endorphine wo man hinsieht! – Dieses Phänomen der kurzzeitigen geistigen Aussetzer und rosaroten Herzchenmalerei nennt sich Liebe und hat in dieser Ausgabe auch vor Cube Mag keinen Halt gemacht.

Es ist für das Muselkind schon merkwürdig, wenn die Altersgenossen ihre ersten Schritte in Richtung des anderen Geschlechtes machen. Während dann alles auf dem Schulhof rumknutscht, steht man selbst etwas ratlos da. Im Ohr hallen immer noch die Worte der Eltern: „So etwas gibt es bei uns nicht. Wenn du alt genug bist, wirst du den Partner fürs Leben finden. Ihr werdet heiraten und ein anständiges Leben führen!“ Dicht gefolgt von Beteuerungen der Mutter, dass der zukünftige Lebenspartner sicher ganz grandios sein wird und der Versicherung für das Warten auf ihn oder sie Belohnung vor Gott zu bekommen.

Man hört zu. Man versteht. Man denkt darüber nach. Ein paar Jahre später hat man dann lang genug darüber nachgedacht und es folgt die berechtigte Frage des Kindes, wie es denn nun seinen Partner fürs Leben finden solle. Immerhin finden die Altersgenossen ihre Lebensabschnittspartner an Orten, zu denen sich auch das pubertierende Muselkind nicht hinbegeben wird. „Ihr werdet euch schon irgendwie finden. Die Wege Gottes sind unergründlich!“

Wie dieses „Irgendwie“ aussehen kann und welche Geschichten sich hinter der Suche nach dem perfekten Partner verbergen, erfahrt ihr in dieser Ausgabe! Außerdem erwarten euch spannende Berichte aus dem In- und Ausland, kulinarische Rezepte und natürlich neue Portraits von interessanten Persönlichkeiten!

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TABU

16.Dezember 2011 |  by Cube-Mag  |  Portfolio
TABU

„Pscht, da redet man nicht drüber!“ – Um das Leben des Museljungen und -mädchen drehen sich ja bekanntlich viele Mythen, denen sie täglich den argumentativen Kampf ansagen. Nein, sie besuchen neben der Grundschule nicht noch kurz das Koranschulen-Extremismus-Ausbildungslager. Und nein, am Nachmittag gehen sie nicht in ihrer Rolle als heranwachsender Schlägerehemann und geschändete Ehefrau in spe auf. Ihr Lieblingsfach ist nur selten Atomchemie und als Traumimmobilie können sie sich durchaus besseres vorstellen, als eine Höhle mit kargem Wüstenausblick.

Doch auch innerhalb der „islamischen Mauern“ trifft das junge Muselkind durchaus an Grenzen, die nicht selten eigener Aufklärung bedürfen. Doch statt dem gewünschten Austausch, heimsen sie nur zu oft die übliche Ausweichfloskel der Älteren ein: „Darüber redet man einfach nicht.“ Bei intensivem Nachfragen vielleicht noch mit einem: „Das verstehst du noch nicht.“ im Anhang. Doch wenn nicht mit den eigenen Eltern und religiösen Vorbildern die Antworten suchen, mit wem dann?

Neben spannenden neuen Berichten aus dem Ausland, interessanten Porträts herausragender Persönlichkeiten, nützlichen Tipps für den Halal-Alltag und bewegenden Interviews, beschäftigen wir uns in unserer 5. Ausgabe mit Themen und Ideen, die unsere Generation bewegen, beschäftigen und aufwühlen. Wie gehe ich mit religiöser Abkehr bei Freunden um? Darf man als Muslim psychisch krank sein? Und wie ist das eigentlich mit dem bösen „S“-Wort?

In dieser Ausgabe thematisieren wir TABUS und bauen ethische Grenzen wieder auf. Wie das geht? Lest selbst!

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Der Arabische Frühling

8.Juni 2011 |  by Cube-Mag  |  Portfolio
Der Arabische Frühling

Die Ereignisse Anfang des Jahres 2011 haben sich geradezu überschlagen – insbesondere in der arabischen Welt. Es ist unglaublich. Und noch viel unglaublicher für hier in Europa lebende Araber. Denn die bis heute noch anhaltenden Proteste in den arabischen Ländern – Ende unabsehbar - schreiben schon jetzt Geschichte.  Zwei Machthaber, Diktatoren der eisernen Faust, wurden bereits innerhalb von zwei Monaten gestürzt. Die anderen Diktatoren in der arabischen Welt zittern umso mehr beim Anblick der sich erhebenden Menschenmassen, die sich trotz zahlreicher Verletzter und Märtyrer weiterhin gegen die Korruption und Skrupellosigkeit des eigenen Regimes stellen. Es ist ein Anblick, der einen Freude und Trauer zugleich verspüren lässt. Freude, dass die Menschen endlich ihre Rechte einfordern. Trauer, dass die Demonstranten vom eigenen Staat teils im wahrsten Sinne massakriert werden.

Mit der vierten Ausgabe hat Cube-Mag keine Anstrengungen, noch Kosten gescheut. Das 20-seitige Special zum Arabischen Frühling liefert einen Einblick in die Hintergründe der Aufstände. Zudem haben wir mit Prof. Dr. Tariq Ramadan über die jüngsten Ereignisse gesprochen und was dies für Muslime in Europa bedeutet. Des Weiteren beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe mit jungen Menschen binationaler Herkunft, muslimischen Comedians, sozialen Berufsfeldern und vieles mehr. Interessante Bilderreihen und ein Comic unserer neuen Manga-Gruppe erwarten euch ebenso.

Es ist ein reichhaltiges Themenangebot, aufgepeppt durch ein frisches Design. Genießt die vierte Ausgabe, die alles bisher da gewesene toppt.

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Opfern & Opferfest

6.März 2011 |  by Cube-Mag  |  Portfolio
Opfern & Opferfest

Das Opfern gehört zum Alltag eines jeden Einzelnen. Was wir opfern? Zeit, Gut, Kraft und Energie. Wir opfern alles Mögliche, die Muslime opfern auch Tiere, insbesondere Schafe, zum Opferfest und erinnern somit an die Geschichte des Propheten Abrahams und seinem Sohn Ismael. Doch was kann man heute noch als Opfern verstehen?

In der dritten Ausgabe – und ersten Ausgabe unter dem neuen Namen Cube-Mag – haben wir uns mal mit dieser Thematik vielseitig auseinandergesetzt. So haben wir mit Auswanderinnen gesprochen, was ihre Erfahrungen waren, weshalb sie dies taten, und ob ihnen Deutschland fehle. Wir haben die Riten der großen Pilgerfahrt – der Hadsch – unter die Lupe genommen, bei der zuletzt auch das Schaf geschlachtet wird, und in Form eines Erfahrungsberichts den Weg zu dieser Reise mitverfolgt. Ebenso haben wir einen jungen Muslim über seine Aktivitäten in der Gemeinschaft befragt und wie er es schafft gleichzeitig in der Schule erfolgreich zu sein.

Aber nicht nur das erwartet einen in der dritten Ausgabe, die designerisch komplett überarbeitet wurde und somit einen höheren Standard anstrebt. So kann man ein interessantes Interview mit dem muslimischen deutschen Fotografen Ahmed Krausen in der themenreichen Ausgabe finden, sowie eine schöne Rezeptidee für das nächste Fest und viele weitere interessante Inhalte.

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Ummah

10.Oktober 2010 |  by Cube-Mag  |  Portfolio
Ummah

Unsere Religion, der Islam, besitzt etwas Einmaliges. Etwas Faszinierendes, das man Tag für Tag auf ein Neues erleben kann. Beim Freitagsgebet in der Moschee, bei muslimischen Treffen, oder gar auf der Pilgerfahrt. Es ist dieses Gefühl, wenn du auf wildfremde Menschen stößt, und dich ihnen doch vertraut fühlst. Du sie nicht kennst, und ihr euch trotzdem auf Anhieb versteht. Es ist genau das, was vor 1400 Jahren etliche verfeindete Beduinenstämme verband und innerhalb weniger Jahrzehnte die ganze Arabische Halbinsel einte. Und es ist der Grund für die Verbundenheit zu all unseren muslimischen Geschwistern auf der ganzen Welt.

Der Gesandte Allahs beschrieb es einst auf diese Art: „Das Gleichnis der Gläubigen in ihrer gegenseitigen Freundschaft und Barmherzigkeit sowie ihrem Mitgefühl füreinander ist wie der Körper eines Menschen: Wenn ein Glied leidet, so leidet der ganze Körper an Schlaflosigkeit und Fieber.“ (Überliefert von Bukhari und Muslim)

Damit meinte er die Ummah! Eine Bande, die keine Grenzen kennt. Doch auch sie bedarf der Pflege, damit sie nicht zerfällt. In der diesjährigen Sonderausgabe widmen wir uns insbesondere der Faszination islamischer Geschwisterlichkeit. Was sie so besonders macht, aber auch was ihr schaden kann. Was ist es, das sie so dynamisch und stark macht? Wie kann und sollte man die Geschwisterlichkeit untereinander pflegen?

Freiheit

9.Oktober 2010 |  by Cube-Mag  |  Portfolio
Freiheit

Beschreibung:

Blind, Taub, Stumm – sind wir frei?

Es ist gerade mal 20 Jahre her, dass die Mauer fiel und in Europa hat sich die Diskussion über die Religionsfreiheit angeheizt, u.a. aufgrund des Schweizer Minarettverbots. Manchmal erscheint einem die große Mehrheitsgesellschaft blind, taub und stumm. Kann es denn tatsächlich sein, dass einer Gruppe Stück für Stück immer mehr Rechte entrissen werden? Und merkt denn keiner, wie die Privatsphäre aller immer dünner wird? Das und vieles mehr erwartet dich in unserer Debüt-Ausgabe. Hilf uns gehen zu lernen, indem du uns Feedback gibst.