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Revolutionäre Heimat – Teil 3

8.September 2011 |  by Dunja R.  |  Gesellschaft & Lifestyle, Sonstiges
Revolutionäre Heimat - Teil 3

Endlich war es soweit: Das Ramadan-Fest stand vor der Tür! In aller Herrgottsfrühe stritten sich drei Cousins und fünf Cousinen um zwei Bäder, während ich mich in der Küche gierig mit dem After-Ramadan-Gebäck vollstopfte. Zusammenquetscht in zwei Autos fuhren wir in das nahegelegene Stadion, um unter freiem Himmel auf einer riesigen Rasenfläche das Festgebet zu beten. Da mein Kopf kein Platz mehr im Auto hatte, streckte ich ihn zwangsläufig aus dem offenen Fenster und hatte  – trotz des erheblichen Fahrtwindes – die Möglichkeit, das Fest auf eine ganz besondere Weise zu erleben. Zeig mir mehr

Revolutionäre Heimat – Teil 2

5.September 2011 |  by Dunja R.  |  Gesellschaft & Lifestyle, Sonstiges, Videos
Revolutionäre Heimat - Teil 2

Ich stieg also voller Enthusiasmus aus dem Flugzeug, passierte gut gelaunt die Passkontrolle und wartete aufgeregt auf meine Koffer – bis mir auffiel, dass nirgendwo Gepäckwägen zu finden waren. Also machte ich mich auf die abenteuerliche Suche nach Gepäckwagen, fragte zwei Putzfrauen und drei Flugzeugbeamte. Als keiner etwas wusste und ich auf mich allein gestellt blieb, wurde ich letztendlich doch fündig – am anderen Ende des Flughafens. Zeig mir mehr

Revolutionäre Heimat – Teil 1

2.September 2011 |  by Dunja R.  |  Gesellschaft & Lifestyle, Sonstiges
Revolutionäre Heimat - Teil 1

Es ist August. Und wie jedes Jahr um diese Zeit hetzen wir von Großmarkt zu Großmarkt, um der Familie im Ausland eine möglichst große Palette deutscher Qualitätsschokolade zu präsentieren, denn Nussschokolade allein reicht dem verwöhnten Gaumen meiner Oma schon lange nicht mehr – sie kennt mittlerweile sogar schon den Unterschied zwischen Toblerone limited mit der weißen Spitze oben und der normalen Vollmich-Toblerone. Außerdem wird jedes Jahr der vergebliche Versuch unternommen, Übergepäck zu vermeiden und intelligent auf die ohnehin schon zu große Anzahl an Koffern zu verteilen. Exakt zehn Minuten vor geplantem Aufbruch zum Flughafen bekommt mein Vater einen Tobsuchtsanfall, weil sich einer der unzähligen Koffer nicht schließen lässt. Zeig mir mehr

Ramadan in Indonesia. A month of festivity

Ramadan in Indonesia. A month of festivity

In Indonesia, one of the most populous Muslim countries in the World, Ramadan has become the most celebrated and awaited month of the year. When Ramadan approaches, Indonesia suddenly turns into a state of festivity. Two weeks before Ramadan, all TV channels have subject specialist programmes related to Ramadan. What is more, during the month TV channels are filled up with Ramadan-related advertisements. Shopping centres in metropolitan cities such as Jakarta are ready to give their best discounts for people looking for new clothes to celebrate Eid al-Fitr in.

By Hadza Min Fadhli Robby

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Der Mann an meiner Seite

20.August 2011 |  by Uzeyle C.  |  Gesellschaft & Lifestyle
Der Mann an meiner Seite

Nun ist unsere Bekanntschaft schon Jahre her, viel zu lang, um mich zurück erinnern zu können. Es sind Bruchstücke, die sich nicht vervollständigen lassen. Wie ein Puzzle, was nicht zu einem Bild werden will. Zumindest zu keinem scharfen Bild. Erinnerungen kommen immer wieder hoch, Momente, an denen ich mit aller Kraft festhalte. Mit der Angst, sie könnten irgendwann verschwinden. Aber das tun sie nicht, es verschwindet nichts, was nicht vergessen werden soll. Ich will nicht vergessen. Manchmal versuche ich solche Augenblicke festzuhalten, mit einem Foto oder mit den verschiedensten Symbolen. Jedes mal, wenn ich bei ihm sein darf, vergesse ich die Zeit. Die Zeit, aber uns nicht. Sie jagt uns regelrecht hinterher. Als würde sie uns nicht ausstehen.

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Warum Menschen hungern müssen

Warum Menschen hungern müssen

Warum hungern Menschen? Diese Frage stellen sich viele. “Warum lässt Gott diese Menschen hungern” ist hingegen die falsche Frage. “Warum enthalten wir Menschen unseren Mitmenschen die Nahrungsmittel vor?” müsste sie richtig lauten.

Vielleicht kennen einige von euch die britische “Ali G. Show” (derselbe Schauspieler der “Borat” spielte). Er interviewte einmal einen Politiker und stelle ihm die Frage, warum man den Menschen in Afrika keine Rosinenbrötchen schicke, denn Geld könne man doch nicht essen. Die Antwort habe ich bis heute nicht vergessen.

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TV- Nation?

10.August 2011 |  by Selvihan  |  Gesellschaft & Lifestyle
TV- Nation?

Ein gemütlicher Abend im Kreis der Familie steht an. Tee und Kuchen sind fertig und warten darauf serviert zu werden. Doch kaum ist der Besuch eingetroffen, die obligatorische Frage nach dem Befinden gestellt und halbehrlich beantwortet, schwenkt die Aufmerksamkeit der Anwesenden um. Die 20 Uhr Nachrichten, die heutige Lieblingsserie oder die Videoaufnahme einer Katze, die ihren eigenen Schwanz jagt, sind ab jetzt viel interessanter.

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Onkel Mustafa

Onkel Mustafa

Mein Onkel ist aus der südöstlichen Heimat angereist, um ein paar Ramadantage mit uns zu verbringen. Er ist klein, dicklich und sein dicker Schnauzer kitzelt beim Begrüßungsschmatzer. Es ist wunderbar ihn hier zu haben, denn er gehört zu der Sorte Mensch, dessen Gastgeschenk die Atmosphäre des Morgenlandes ist. Wenn Onkel Mustafa anfängt zu erzählen, kann man gar nicht anders, als sich im Schneidersitz auf den Boden zu setzen und ihm zu lauschen. Jedes Wort, das dieser Mann von sich gibt, wird im Kopf des Zuhörers lebendig.

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