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Im Gedenken an Marwa El-Sherbini

Ehefrau, Mutter, Tochter und Schwester. Heute vor drei Jahren wurde Marwa El-Sherbini mit 18 Messerstichen im Dresdner Landgericht niedergestochen. Sie war schwanger. Ihr Mann wurde bei dem Versuch, seine Frau zu schützen, lebensgefährlich verletzt. Der kleine Sohn musste alles mit ansehen.

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Kleider machen Leute. Wer bist Du? (Teil 1)

1.Juli 2012 |  by Gastschreiber  |  Gesellschaft & Lifestyle
Kleider machen Leute. Wer bist Du? (Teil 1)

Vor gut einem Monat war mal wieder das wunderschöne, aufbauende, erfrischende, iman-geladene MJD Meeting! Und ich war auch da, konnte mein Glück kaum fassen, da ich letztes Jahr leider nicht dabei sein konnte. Das Programm war abwechslungsreich, die Themen tiefgehend und das Wetter wunderschön. Und: Wo sieht man schon so viele Muslime, vor allem muslimische Jugendliche, auf einem Fleck?

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Was ziehe ich heute an?

22.Juni 2012 |  by Gastschreiber  |  Gesellschaft & Lifestyle
Was ziehe ich heute an?

Kommt dir das bekannt vor? Verbringst du einen Teil deiner Zeit damit zu überlegen, was am Besten zusammenpasst? Und welche Schuhe zu welchem Outfit gar nicht gehen, und daher ein neues Paar her muss? Manchmal lohnt es sich, ein bisschen innezuhalten, und sich zu fragen, was eigentlich um uns und mit uns passiert – Klamotten sind da keine Ausnahme. Und wer glaubt Kleidung ist doch eigentlich etwas Triviales, etwas, das eigentlich eher unwichtig ist, der befindet sich genau am anderen Ende des Holzweges – denn: „(…) Und Er hat euch Kleider gemacht, die euch vor der Hitze schützen, (…)“ (16:81)

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Packt eure Koffer, wir kehren zurück zum Glauben

Packt eure Koffer, wir kehren zurück zum Glauben

Meine Augen öffnen sich dem heutigen Tag mit einem Gebet. Heute wird alles ausgesprochen, was auf dem Herzen liegt. Es gibt solche Worte, nachdem man sie gesprochen hat, wird es in der Seele besonders hell, zart und gleichzeitig traurig. Die Hoffnung ist eines davon. Ich wünsche mir mein Heute besonders hell und zart. Doch staubig sind die Wünsche geworden mit den Jahren, aber nicht verwesen. Denn solange das Herz schlägt, gibt es noch Hoffnung, egal wie tief die Wunden liegen. Tief in Gedanken verankert, merke ich, wie wertvoll und notwendig die Zuwendung zu sich selbst und dem Schöpfer ist. Ob sich wohl auch andere zur Zeit Gedanken darüber machen? Gedanken über die überzogenen Wünsche oder Gedanken über Träume, die unbeschmutzt auf ihre Verwirklichung warten?

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Was ist unser Problem?

13.Dezember 2011 |  by Ethem A.  |  Gesellschaft & Lifestyle, Religion & Ethik
Was ist unser Problem?

Was ist unser Problem? Was wollen wir? Was ist unser Ziel, der Sinn der Sache? Auf der Welt fragt jedes denkende Geschöpf nach der Frage der Sinnlichkeit? So hat auch jede Handlung und jede Tat einen Sinn und eine Bedeutung, ein Ziel, das erreicht werden will.

Zu einer Tat und zu einem Ziel, das erreicht werden will, gehört auch immer ein Problem. Wenn wir nun wissen, was das Ziel, aber nicht das Problem ist, können wir unmöglich etwas Produktives hervorbringen. Dann kommt natürlich noch die Frage des “Wie?”, die ich bei dieser Erörterung nicht beachten werde.

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Kaffee; nix Unwichtiges!

17.November 2011 |  by Ethem A.  |  Gesellschaft & Lifestyle
Kaffee; nix Unwichtiges!

Nach einem Kaffee schnappten wir uns mal ein Buch und wählten willkürlich eine Seite aus. Was wir vorfanden, war recht erstaunlich. Es handelte über das erste Kaffeehaus im osmanischen Reich, also geht es um Istanbul und die weitere Entwicklung. Die anekdotenartige Geschichte hätte ich euch gerne übersetzt, doch somit hätte ich den Meistererzähler Iskender Pala nur mit meiner schlechten Übersetzung geschmäht. Ich hoffe, das Buch wird irgendwann mal aus dem Türkischen in das Deutsche übersetzt. Ganz nebenbei, es handelt sich um das Buch “Kahve Molasi” (Kaffeeauszeit ganz schlecht übersetzt).

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Die Wunden der Seele

26.Oktober 2011 |  by Uzeyle C.  |  Gesellschaft & Lifestyle, Religion & Ethik
Die Wunden der Seele

Jede Seele kennt sicherlich das Gefühl von Reue. Reue, zu wenig oder gar nichts getan zu haben. Dankbar zu sein, mit dem was man hat. Jeden Atemzug zu schätzen, der ohne jegliche Anstrengung von selbst erfolgt. Wie selbstverständlich die folgenden Schritte im Leben doch sind, obwohl keiner Menschenseele von uns die Garantie, dem Tod nicht in die Augen zu schauen, gegeben ist.  Oh meine Seele, hast du etwa einen festen Vertrag dafür, dass du noch bis nächstes Jahr, ja auch nur bis morgen am Leben bleiben wirst? In deinem Übermut verbummelst du dein Leben, als könntest du ewig in dieser Welt bleiben. Könntest du verstehen, wie wertvoll jedes einzige Organ, was dir nur vom Herrn ausgeliehen wurde, ist und wie kurz das Leben darin ist. Könntest du verstehen, dass das Leben, was nicht mal in deinem Besitz ist, in Unfruchtbarkeit dahingeht, sicherlich hättest du viel mehr Zeit für deine Gesundheit investiert. Doch dann ganz plötzlich und unerwartet tritt es ein. Schmerz. Leid. Krankheit.

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Auf den Straßen Palästinas

24.Oktober 2011 |  by Gastschreiber  |  Gesellschaft & Lifestyle
Auf den Straßen Palästinas

Mädchen sitzen in einem der Pavillons und erzählen sich gegenseitig – nicht ohne Stolz – die Geschichte dieses heiligen Ortes. Am Anfang war er so sauber, dass er geglänzt hat, kein Makel war zu sehen. Eltern spielen mit ihren Kindern, Singspiele, Reime, die sie aus Kindertagen kennen, andere spielen Fußball, Paare gehen Hand in Hand spazieren, eine Gruppe Frauen sitzt im Schatten der alten Bäume und lauscht einem Unterricht, unweit einer Männergruppe. Dreimal am Tag, so sagen sie mir, versammeln sie sich hier. Sie lernen Tadjweed, Sira, oder Fiqh. Manchmal werden sie kontrolliert, müssen sich ausweisen, werden registriert und gefilmt. Das soll sie abschrecken, sie davon abhalten, hier her zu kommen.

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