Bestelle die neuesten Cube-Mag Ausgaben im Online-Shop

„Ja aber so ist es doch überhaupt (noch) nicht!“

„Ja aber so ist es doch überhaupt (noch) nicht!“

„Islamisierung“. Allein schon über das Wort streiten sich Islamwissenschaftler, seitdem es dieses gibt und nehmen es in ganz seltenen Fällen in den Mund. Die Anführungsstriche kann man oft heraushören. Nachvollziehbar ist es durchaus: Das Wort wirkt gespenstig, extrem bedrohlich, als sei der Islam ein Monster mit weit aufgerissenem Maul, das dabei ist, Europa zu verschlingen. Und nicht ohne Grund ist „Islamisierung“ das Lieblings- und meist verwendete Wort der Populisten bei ihrer Propaganda. Aber richten wir unsere Blicke auf die Art und Weise, wie wir uns Muslime gegen diese Vorwürfe zu wehren pflegen. Wie reagieren wir eigentlich auf islamfeindliche Angriffe? Wohin führt es uns, wenn wir antworten, „Islamisierung lässt sich wissenschaftlich wiederlegen“?

Auf dem diesjährigen „Zukunftsforum Islam“, veranstaltet von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), haben wir interessante Vorträge gehört. Haci Halil Uslucan, Migrationsforscher und Professor für Türkeistudien an der Universität Duisburg-Essen, referierte über das Thema „Muslime in Deutschland“. Er kam schließlich zu dem Punkt „Schwierigkeiten bei der Erfassung der ‚Islamisierung‘“. Man könne bei den hier lebenden Muslimen die Zuwendung zum Islam („Reislamisierung“) schwer erfassen. Auch die Methoden dafür, den Zahlenanstieg der Muslime in Deutschland zu erfassen, seien höchst problematisch. Resümee: Islamisierung? Kann man nicht genau sagen. Die Instrumente, um sie zu erfassen, funktionierten nicht!

Genau an dieser Stelle kamen in mir fundamentale Fragen auf. Fragen nach dem Zweck und der Intention. Dafür müssen wir zunächst einen großen Schritt zurückmachen. Weg von den Fragen, wie „Verbreitet sich der Islam tatsächlich so schnell?“, „Wie hoch ist der Anstieg der Zahl der Muslime? oder „Kann man konkret von einer Islamisierung sprechen?“ Die grundlegende Frage, die wir uns stellen müssen, ist: „Warum?“. Aus welchen Gründen soll ich die Zahl der Muslime in Deutschland erfassen? Warum soll ich die Zahlen der Muslime von 1990, 2000 und 2010 miteinander vergleichen? Warum soll ich sagen, ob man von einer Verbreitung des Islam sprechen darf oder nicht? Vor allem die Frage: Was ist der Sinn dahinter, wenn ich sage: „Nein, eine Islamisierung lässt sich wiederlegen und ist auch sonst problematisch aufzuzeichnen“?

Es ist teils die Rechtfertigung. Teils der Drang danach für Nüchternheit zu sorgen und die Angst zu nehmen. Es ist die Einstellung, allem Anschein von Angst und Feindschaft des Gegenübers entgegenzutreten. Um jeden Preis für den Islam geradezustehen, ohne eigentlich zu fragen, ob es sinnvoll ist. Am Ende laufen unsere Aussagen auf Folgendes hinaus: „Der Anstieg der Muslime ist ein Problem, ja. Aber soweit sind wir doch nicht. Er ist zwar eine Gefahr, deswegen thematisieren wir „Islamisierung“ und wollen beruhigen, indem wir Statistiken, Daten und Fakten liefern, aber Alarmstufe Rot haben wir nicht erreicht, keine Sorge.“

Muslimische Intellektuelle haben sich soweit mitnehmen lassen, dass sie sich für Phänomene beinahe schämen wollten. Ich frage mich: Stempelt man den Islam nicht selbst als Gefahr ab, wenn man dem Gegenüber zu erklären versucht, die Anzahl der Muslime steigt nicht so, wie es in den Medien suggeriert wird. Manche Medien vermitteln inkorrekte Bilder, das stimmt. Sie verzerren vielleicht tatsächlich Realitäten. Doch darum soll es nicht gehen. Ich hinterfrage vielmehr den Sinn hinter unseren Reaktionen: Wenn wir mit dem Ziel, für „Sachlichkeit“ zu sorgen, erklären, „so eine hohe Geburtsrate haben muslimische Familien auch wieder nicht.“, lassen wir dann nicht Muslime und ihre Kinder als Risikopotenzial darstellen? Wir müssen uns ernsthaft fragen, wohin das „Thematisieren“ führt? Für Nüchternheit kann man sorgen, wenn sich Muslime in der Gesellschaft engagieren, versuchen diejenigen zu werden, die unser Prophet (s) gelobt hat: „Der Beste unter euch Muslimen ist derjenige, der den MENSCHEN am Meisten von Nutzen ist.“ Das wäre ein vernünftiger Weg, Vorbildfunktion zu übernehmen und entgegen allen Vorurteilen, Menschen, die im Islam eine Bedrohung sehen, zu irritieren.

Doch wie verteidigen wir uns? Es ist mehr als absurd, wenn sich ein Muslim dahinstellt und das Publikum zu beruhigen versucht, in dem er indirekt sagt, so schlimm ist es nun doch auch wieder nicht, “noch” nicht. Muslime haben sich im Kampf um Anerkennung, im Ringen um Akzeptanz zur Gewohnheit gemacht, ständig für irgendwelche Angriffe gerade zu stehen. Ich habe das starke Gefühl, wir verlieren so langsam das Verständnis dafür, was eigentlich berechtigt ist, was Sinn macht und was eigentlich völlig einfältig ist. Wenn wir unserem Gegenüber erklären, muslimische Familien wären allmählich auf dem Weg niedrige Geburtenraten zu bekommen oder wenn wir unseren Gesprächspartner mit der Feststellung beruhigen wollen, die neue Generation unter den Muslimen sei säkularer, man finde sogar Nichtmuslime und weniger Kopftuchträgerinnen unter ihnen oder wenn wir unserem Publikum die Panik nehmen wollen, indem wir belegen, auch von den deutschen Konvertiten treten doch manche aus dem Islam aus, dann liebe Leserinnen und Leser sollten wir uns bitterernst zusammenreißen und uns mal fragen worauf wir eigentlich hinauswollen. Was wollen wir ernsthaft im Endeffekt sagen? Übernehmen wir nicht gerade dadurch die Einstellung mancher islamfeindlicher Kritiker und Rechtspopulisten? Stimmen wir ihnen nicht letztendlich in dem Punkt zu, mehr Islam sei eine Bedrohung? Nützt noch die verzweifelte Anmerkung: Ja aber so ist es doch überhaupt (noch) nicht!?

GD Star Rating
loading…

„Ja aber so ist es doch überhaupt (noch) nicht!“, 4.0 out of 5 based on 8 ratings



41 Kommentare


  1. Ein interessanter Gedankengang, wie ich finde. Er lässt das Dilemma erkennen, in dem sich Menschen wie der Autor befinden. Danke für diesen Beitrag. Da ich vieles davon richtig finde und solche Diskussionenn für wichtig halte, würde ich gerne folgendes erwidern:

    Ich mache nicht den Fehler und fordere nun, dass sich der Autor für Dinge wie islamistischen Terror, Zwangsehen, Kriminalstatistiken, Ehrenmorde und kriminelle Familienclans rechtfertigen sollte. Das muss er nicht, das kann er nicht. Zumindest aber sollte doch, wenn schon kategorisch ausgeschlossen wird, dass der Islam eine Bedrohung ist, dennoch die Frage nach der Ursache der Angst gestellt werden. Also dann: Warum sehen einige Menschen im Islam eine Bedrohung?

    Es muss doch einem Blogger klar sein, dass die die Menschen hier die vermeintliche Gefahr, die von der - wie weit auch immer vorangeschrittenen Islamisierung - ausgeht, nicht in dem eloquenten, 20-Jährigen ehrenamtlich engagierten muslimischen Politik-Studenten sehen. Auch ist klar, dass nicht eines Tages 50 Millionen Selbstmordattentäter sich selbst und das ganze Land ins Weltall sprengen. Die Bedrohung ist nämlich eines: Diffus.

    Während meine Oma es zusammenfasst mit: "Die [Muslime] haben immer gleich so radikale Ansichten.", muss ich als toleranter, interessierter und offener Mensch zugeben, dass ich ein verwaschenes unklares Bild vom Islam habe. Und vor dem Unbekannten hat man schon mal Angst, das ist ein menschlicher, sehr sinnvoller Instinkt.

    Ein Beispiel:

    Da ich meine Angst bekämpfen möchte und im Cube-Mag immer lese, dass er Islam ok ist, schaue ich Ferhsehen und es wird berichtet über Länder, in denen die meisten Menschen Muslime sind. Der Autor mag ja mit der Überzeugung Recht haben, dass der Islam der einzig wahre Glaube ist, aber warum funktioniern dann diese Länder so oft nicht? Warum neigen islamisch geprägte Gesellschaften zu Diktaturen, Konflikten und vor allem Unzufriedenheit im Volk, wie wir im nahen Osten und Nordafrika gerade wieder sehen. Na gut, ich hab mal gelesen, dass es wissenschaftlich gesehen nicht am Islam liegt. Wahrscheinlich jedenfalls.

    Ein - vielleicht besseres, persönliches - Beispiel:

    Du zitierst im Beitrag: "Der Beste unter euch Muslimen ist derjenige, der den MENSCHEN am Meisten von Nutzen ist". Ich fühle mich an "I, Robot" erinnert. In dem Film beschließen die intelligenten Roboter, nach einer sehr ähnlich klingenden Regel, dass die Menschheit alleine nicht in der Lage ist, ihr Überleben zu sichern und übernehmen daher die Macht mit der Konsequenz einer hierarchischen Struktur (Roboterherrschaft) und der Inkaufnahme von der Schädigung von Individuen (Mit Robotergewehren). Das ist ein Ansatz, der zunächst mal nicht von der Hand zu weisen ist, er dient ja schließlich der Menschheit und würde möglicherweise funktionieren. Aber gerade in Deutschland ist man gegenüber solchen Strukturen, allgemeingültigen Regeln und Lösungsansätzen aufgrund der Geschichte sehr skeptisch. Davor haben wir schlicht und einfach "Angst".

    Es gibt sehr viele andere Beispiele, an denen ich zeigen könnte, wie ein Zitat aus dem Koran oder des Propheten auf mich wirkt, welche Gedanken es in mir auslöst. Das bedeutet keinesfalls, dass es auch so gemeint ist und nicht selten finde ich sie uneingeschränkt positiv! Doch die Kultur (und sei es ein Film), die uns geprägt hat, ist unsere Identität. Und diese Identität gibt mir vor, wie ich bestimmte Dinge aufnehme, interpretiere, in einen Kontext setze und letztendlich verstehe. Und auch wenn die Vernunft oft sagt: "Hinterfrag das erstmal, vertrau nicht dem Schlüsselreiz!", so bin ich doch nur ein Mensch und hab ja auch noch viel anderes zu tun, und kann nicht den ganzen Tag lang meine Vorurteile widerlegen. Letzten Endes sind meine Vorurteile meine Identität. Und auch das Wissen um diese Tatsache ändert daran nichts.

    Und wenn meine Identität durch die Ausbreitung einer anderen, vielleicht besseren, vielleicht schlechteren Kultur verdrängt werden würde, was ja (noch) nicht so ist, dann wird es schwer sein, jemandem wie mir die Angst davor zu nehmen. Und meine Oma, die weiß ja nicht einmal, was überhaupt ein Blog ist. Und das haben die "Muslimischen Intellektuellen" vielleicht einfach nur erkannt.

    Viele Grüße

    Christian

    GD Star Rating
    loading...
    • mashaallah wie ein muslim sagen würde, oder wie du vielleicht sagen würdest "schön" ohne dabei Gott den Allmächtigen zu erwähnen ;) =

      siehe die unterscheide zwischen einem muslim und einem vernünftigen menschen ohne rechten/richtigen glauben (einen suchenden?) sind sehr sehr klein

      also ich finde deinen kommentar sehr "schön" weil man herauslesen kann wie und wo dein interesse liegt, deine fragestellungen, ein stückweit auch deine "ohnmacht" - eben die vielen sehr schönen und vorteiligen dinge im islam und die berichterstattung und negativen aspekte der menschen zu vereinbaren oder eben auseinanderzuhalten

      ich finde diesen beitrag auch gut, weil eben es geht als mulsim vorallem darum das leben (ge)recht zu tun, richtig zu wirken, in jeder kleinigkeit, bewußt und gütig, rücksichtig und umsichtig

      zu deinen (mr verständlichen fragen)

      warum kommt es so dass viele länder mit einem hohen anteil an muslimen doch auch diktaturen haben und vieles nicht 100% läuft?

      ich finde die antwort liegt auf der hand, aber sie ist eben nicht so einfach:

      1. viele sind gar nicht muslime (sie zollen nationalismus mehr respekt als Gott und dem glauben und dem rechten wirken)
      2. eine lange zeit der manipulation und unterdrückung (kolonalisierung)
      3. eine ohnmacht in der gesellschaft ob der vielen "verheißungen" der westlichenw elt, leider materiellen (die offensichtlich nebensächlich sind, bequem aber nicht lebensnotwendig)
      4. die berichterstattung UND! die "guten" in der westlichen welt spielen imemr ein doppeltes spiel - es geht (leider) immer um macht und geld - bedenke!

      und deine anderen fragen zu gewalt (ehrenmode- welche abscheu - kulturelle überbleibsel aus unwissenheit) muss ich denke ich nicht beantworten, da weißt du als bewußter mensch bestimmt genug

      und schlussendlich zum edlen Qur-ân - dem Buch der Klarstellung der Rechtleitung, dem Handbuch für die Seele hin zu Gott dem Einen kann ich nur sagen - lies es und lies es mehrmals (islamicity.com/quransearch) lies es einfach, oder lass es bleiben, denn anders wirst du nicht verstehen

      ich als mensch aus einer atheistischen familie, ein halbes leben lang auf der suche nach Gott (oft unwissend) habe viele sympathien mit dir und menschen die denken und sehen und sich fragen wie du

      aber den weg zum glauben bestimmt Gott, das was Du wirken kannst wirke, über den rest mach dir keinen kopf ;)

      beste grüße und frieden und einen geraden weg dir und allen die dir wichtig sind

      GD Star Rating
      loading...
  2. Die absoluten Zahlen zu wissen ist wichtig, denn überall, wo die Zahl der Muslime eine gewisse Größe erreicht, geht es mit einer freiheitlichen, fortschrittlichen Gesellschaft bergab.

    Man muss sich nur mal die Länder anschauen, in denen Muslime die Mehrheit stellen: Eine einzige Katastrophe.

    Das erkennen selbst Länder, die eigentlich der Inbegriff der Toleranz sind, wie Australien, Schweden, Dänemark.

    Die Muslime sägen mit ihrer Intoleranz und Rückwärtsgewandheit an dem Ast, auf sie sitzen.

    GD Star Rating
    loading...
  3. Lieber Christian,

    vielen Dank für dein Kommentar. Die Anregungen und Beispiele, die du gibst, sind sehr interessant. Ich habe sie mir mehrmals durchgelesen, weil ich anfangs etwas Fundamentales nicht verstehen konnte, bis ich dann feststellte: Wir teilen eigentlich beide die gleiche Auffassung. Wir sind uns in allen Punkten einig; beispielsweise dass die Angst, wie du sie beschreibst, "diffus" und "irrational" ist, dass sie aber auf der anderen Seite "zu erklären ist", um nicht zu sagen "nachzuvollziehen".

    Doch an einer Stelle muss ich eine Korrektur vornehmen und genau hier auch zugeben, dass ich sie am Anfang nicht verstehen konnte: Zwei Ideologien, zwei Kulturen, zwei Wertvorstellungen, die sich gegenüberstehen? Es gibt keinen Kampf der Identitäten, keinen Kampf der Kulturen. Die Idee im Beispiel von "I-Robot" ist insofern problematisch, dass es suggeriert, Muslime in Deutschland hätten eine andere Idee von der Gesellscahft, Politik und Kultur als ihre nichtmuslimischen Mitbürger. Muslime hätten eine andere, fremde Kultur, in der eine Gesellschaft und Politik anders aufgebaut sein müssten. Je mehr Muslime, desto größer der Aufprall und Kampf zwischen der muslimsiche und nichtmuslimischen Kultur. -- Ich halte das für grundlegend falsch: Wir sind EINE Gesellschaft mit den gleichen Werten und Normen: Bekenntnis zur freiheitlichen, demokratischen Kultur, zum Grundgesetz in Deutschland, etc. Wir mischen uns mit den selben Werten, mit den selben Überzeugungen und auf dem selben Weg in die Politik. Man darf sich das nicht so vorstellen, als gäbe es hier ein Ringen um die bessere Ordnung - zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen. Das wäre absurd und entspräche nicht der Realität. Die Ansichten der einigen wenigen Radikalen unter den Muslimen, teilt die Mehrheit nicht (97% der Muslime in Deutschland). Wir versuchen sie zu überzeugen, im schlimmsten Fall uns von ihnen zu distanzieren. Wenn ich zweimal die Woche zum Debattier-AG in meiner ehemaligen Schule gehe, um Debatten abzuhalten, dann mit der Prämisse und inneren Überzeugung: Für eine gesunde, starke Demokratie und Kultur wie wir sie heute in Deutschland haben und gegen jeden Feind zu verteidigen haben, ist eine Debattierkultur, wo es um kritisches Denken und Nachfragen, Argumentieren und Überzeugen geht, unabdingbar.
    Daher ist deine Bemerkung, "Und wenn meine Identität durch die Ausbreitung einer anderen, vielleicht besseren, vielleicht schlechteren Kultur verdrängt werden würde." für mich unverständlich, wenn wir doch die ein und dieselbe Kultur, dieselbe Überzeugung, dieselben Prämissen teilen. Genauso wie jemand deutsch und christlich sein kann, oder deutsch und jüdisch, ohne dass es ein Kampf um zwei inkompatible Dinge geht, sind wir deutsch und muslimsich, ohne einen Kampf um Kulturwerte zu erzeugen oder erzeugen zu wollen.
    Christian, ich bin froh darüber, dass wir in die gleiche Richtung zusegeln. Nur, fände ich es schade, wenn einer von uns zurück zu einer Bemerkung kommen würde: "Du bist anders und willst in eine andere Richtung. Ob die Richtung gut ist oder nicht, weiß ich nicht - auf jeden Fall habe ich aber Angst."

    GD Star Rating
    loading...
    • Wir sind tatsächlich in vielen Punkten einer Meinung, aber sind wir sollten uns die Frage stellen, ob wir repräsentativ sind. Jolante und meine Oma sind schon mal raus, und wenn du ehrlich bist, dann wirst du über dieses Thema mit dem ein oder anderen Muslim auch kontrovers diskutieren.

      Das sind Zitate aus dem Blog hier:
      -------------------------------------------
      Ich habe [Gott] versprochen alles zu akzeptieren was von Ihm kommt. Der Text ist für meine große Liebe. In der Hoffnung, dass wir uns im Paradiesgarten sehen… Ma’salama

      Rufe auf zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen auf die BESTE ART…

      Für uns Muslime gibt es noch eine weitere existenzielle Frage: Wie erklären wir unser Verhalten am Tag des jüngsten Gerichts?

      Das Cube-Mag entstand, weil einer Gruppe junger Muslime die Art der Berichterstattung in den Medien nicht passte

      Nachmittags während den Englischhausaufgaben. Cartoonbeschreibung. Abgebildet ist ein Amerikaner der in einen Spiegel schaut und „Gott“ sieht. Shano ist empört. Das Blatt landet kurz daraufhin zusammengeknüllt im Mülleimer.
      --------------------------------------------

      Es läuft oft darauf hinaus, dass es aus Sicht der Schreiber/innen eben doch große Unterschiede gibt. Viele Muslime lehnen die Regeln der Gesellschaft (vielleicht sogar auch zurecht!) ab und rebellieren dagegen und isolieren sich - auch intellektuell. Insbesondere das grenzenlose Vertrauen in Gott und der Einfluss des Glaubens im Alltag sind bereits grundlegende Unterschiede, die man nicht einfach so kleinreden kann.

      Also, lieber Emre: Aufeinander zugehen, Unbedingt! Unsere Werte und Normen sind gleich: Noch nicht ;-)

      GD Star Rating
      loading...
  4. "Wir sind EINE Gesellschaft mit den gleichen Werten und Normen"

    Das glauben Sie doch selber nicht.

    GD Star Rating
    loading...
  5. Lieber Christian,

    ich glaube du verquickst da einige Dinge miteinander:
    "Es läuft oft darauf hinaus, dass es aus Sicht der Schreiber/innen eben doch große Unterschiede gibt. Viele Muslime lehnen die Regeln der Gesellschaft (vielleicht sogar auch zurecht!) ab und rebellieren dagegen und isolieren sich – auch intellektuell. Insbesondere das grenzenlose Vertrauen in Gott und der Einfluss des Glaubens im Alltag sind bereits grundlegende Unterschiede, die man nicht einfach so kleinreden kann."

    Das grenzenlose Vertrauen in Gott ist ein essenzieller Bestandteil des Glaubens. Das heißt nicht, dass ich mich nicht philosophisch mit Gottes Grundsätzen auseinandersetzen darf, das heißt aber, dass ich das Vertrauen in Gott, damit meine ich das hundertprozentige Vertrauen nicht hinterfragen oder schmälen darf.
    Die gesellschaftlichen Werte sind jedoch auf einer anderen Ebene. Man kann volles Vertrauen in Gott haben, ohne dass wir unser gemeinsames Fundament verlieren. Wir können andere politische Meinungen haben, z.B sozial, konservativ, liberal, grün, etc. aber all das findet auf einem gemeinsamen Nenner statt, wie oben beschrieben: Freiheitliche demokratische Grundordnung als "unsere" Normen und Werte (in unserer Verfassung).
    Dein Gedanke klingt etwas wirr, wenn du Vertrauen in Gott, also etwas islam-theologisches mit der Meinungsverschiedenheit oder dem Missverhältnis in der Gesellschaft verbindest. Ganz unverständlich für mich wird es dann, wenn du daraus schließt: "gleiche Werte und Normen: noch nicht."

    GD Star Rating
    loading...
    • Ich kann nur noch mal betonen, das WIR zwei da völlig einer Meinung sind. Aber bei Maischberger sitzen wir nicht. Da sitzt Pierre Vogel und erklärt uns, das Steinigung in Ordnung ist, dass es wichtiger ist, Gott zu dienen, als einen Job zu suchen. Dann kommt Erdogan und erklärt vor einer jubelnden Masse, ER sei der wahre Ministerpräsident der Türken. Erhaltet Euch Eure Identität und lasst Euch nicht assmilieren, sagt er und das wurde hier im Blog auch gelobt. Und wenn die Mädchen nicht in den Schwimmunterricht geschickt werden, dann weil der Glaube eben doch soweit in den Alltag reicht.

      Diese Sachen sind vielleicht vom Grundgesetz gedeckt und entsprechen auch einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung, aber - und die Realität gibt mir Recht, sonst müssten wir das nicht diskutieren - bei sehr vielen Menschen reichen diese Unterschiede dennoch aus, um diese irrationale, diffuse Ablehnung gegenüber dem Unbekannten und Unverstandenen zu schüren. Und nur solche Diskussionen wie hier, so ein Aufeinander zugehen wie hier, kann dabei helfen, diese Ängste zu auszuräumen.

      LG

      GD Star Rating
      loading...
  6. Eine schöne und wichtige Diksussion, die ihr hier führt.

    Christian, ich musste echt schmunzeln, als das Beispiel mit der Roboterherrschaft kam. Daran werd ich jetzt wohl jedes Mal denken, wenn ich "Islamisierung" höre und bekomme dann schon fast selbst Angst vor meinen Glaubensbrüdern und -Schwestern :D

    Es ist immer wieder interessant, in die Perspektive eines anderen zu schlüpfen. Und am meisten ist mir das bei den Zitaten aufgefallen, die du dem Blog entnommen hast. An die meisten erinnere mich und es ist unheimlich interessant zu sehen, wie völlig anders sie klingen, wenn ich sie mit deinen Augen lese. Vor allem die ersten drei müssen wohl fremd erscheinen, dabei haben sie meines Erachtens nichts mit blindem, grenzenlosem Gehorsam zu tun. Es geht um Gottvertrauen, einen Begriff, den du auch in jeder Kirche mit Sicherheit hören kannst und der nicht in Widerspruch steht zu kritischem Denken. Ich kann mir vorstellen, dass Worte "Paradiesgarten", "Tag des jüngsten Gerichts" in Verbindung mit Islam irgendwie negativ konnotiert sind, aber im Grunde sollten sie dem christlich geprägten Deutschland gut bekannt sein. Sie sind kein Grund zum Fürchten.

    Sicher beeinflusst der Islam meinen Alltag. Aber in welcher Hinsicht? Ja, ich bete 5 Mal am Tag und ich trage ein Kopftuch. Mal davon abegesehen, dass ich ansonsten so alltägliche Dinge tue wie Romane lesen, ins Kino gehen oder Sport machen, hat doch die Gestaltung meines Allltags nicht unbedingt etwas mit "unseren Werten und Normen" zu tun, wenn sie ihnen selbstverständlich nicht widersprechen. Wir können die selben grundlegenden Werte teilen, und doch andere Überzeugungen in unseren Alltag einfließen lassen. Das tut meine vegane Freundin ebenso.

    Ich bin davon überzeugt, dass wir alle mehr Gemeinsamkeiten haben als Unterschiede. Und die sollten wir viel mehr betonen!

    GD Star Rating
    loading...
    • Mehr Gemeinsamkeinten als Unterschiede: JA! Unterschiede ignorieren: NEIN!

      Die Gedanken an "I,Robot" waren tatsächlich nur die ersten, die mir in den Sinn kamen, aber viele Leute schreiben diese Gedanken eben nicht in einen Blog-Kommentar und lassen sich danach so charmant aufklären.

      Ich meinte den Vergleich mit dem Film allerdings sehr abstrakt. Zu keiner Zeit hatte ich dabei Islam-Roboter vor Augen ;-) . Vielmehr ging es mir darum, dass ursprünglich geltende, von Menschen gemachte Regeln, obwohl sie gut gemeint waren, obwohl sie narrensicher schienen, so umgedreht und interpretiert werden können, dass daraus plötzlich eine große Gefahr ausgeht. Und genauso ginge das mit dem Zitat des Propheten. Und dabei ist mir klar, dass jemand wie Du und viele andere Muslime niemals auf diese Idee kommen würde.

      Aber ich vermisse dennoch manchmal die Skepsis, das Hinterfragen, und das bewusste handeln gegen die Regeln, wenn man mal meint, dass es nicht richtig ist. Wenn ich ehrlich bin und noch weiter zum Kern komme, werde ich es wahrscheinlich nie verstehen, warum man in ein verstaubtes Buch schaut, wenn man nicht weiß, welchen Weg man gehen soll oder moralische Anker sucht. Und es ist egal, ob das Buch Bibel oder Koran heißt. Aber ich lese hier ja fleißig weiter. :-)

      LG

      GD Star Rating
      loading...
      • du suchst eben doch (noch)

        ich zBsp haben für meinen teil "alle" bücher mit euphorie gelesen

        "hinduismus" wälzer (s. schlensog).. numerologie, nietzsche vorallem - sehr sehr viel und ausgiebig

        aber den edlen Qurân liest man nicht direkt um fragen beantwortet zu kiegen - das geschieht indirekt

        wenn ich den edlen Qurân lese bin ich alleine von seinem stil beeindruckt (problem: es gibt sehr viele übersetzungen - und eigentlich alle bis auf eine finde ich entweder aufgebläht, oder gekünstelt oder unzureichend), der inhalt gibt sich später preis, für jeden der offenes herz dahin hat

        aber zum thema hier: ich denke auch es ist sehr kompliziert geworden

        stichworte?

        v-männer
        geheimdienste
        materialismus, kapitalismus und "gewinnmaximierung"
        religion in bezug auf die vielschichtigkeit der menschlichen psyche
        bedarf an ehrlichen werten
        i-d-e-n-t-i-t-ä-t

        grüße und frieden und ein gesundes herz

        wa assalamu Alaykum wa raHmatu'llah

        GD Star Rating
        loading...
  7. interessanter beitrag - er zeigt auf wohin man kommt wenn man in die ecke gedrängt wird

    am besten man antwortet einfach mit dem besten

    grüße und frieden und ein gesundes herz

    assalamu Alaykum wa raHmatu'llah

    GD Star Rating
    loading...
  8. Sehr interessanter Artikel, hab ihn gerade erst entdeckt und möchte gerne meine eigenen Gedanken dazu loswerden.

    Mir persönlich würde eine "Islamisierung" Unbehagen bereiten, was allerdings einzig daran liegt, dass ich überzeugter Atheist bin und eine gewisse Intoleranz gegenüber jeglicher Religion und Gläubigen hege. Für mich ist der Glaube an eine übersinnliche, allmächtige Gottheit oder wasauchimmer einfach ein Relikt, welches dem Menschen früher viele unerklärliche Dinge begreiflich machte, vielleicht auch grundlegende Werte vermittelte, aber längst überflüssig ist.

    Ich halte Christen, die mir erklären wollen, dass die Welt vor 15.000 Jahren (oder generell) von Gott erschaffen wurde für ausgemachte Idioten, es ist mir unbegreiflich wieso es religiöse Beschneidungen gibt, wieso man aus Glauben ein Kopftuch trägt, einen Rosenkranz betet, kein Schweinefleisch isst oder sich über stupide Karikaturen echauffiert. Für mich ist das alles Humbug und widerspricht meinen Vorstellungen einer modernen Welt. Vor allem aber sehe ich Religion als das überflüssigste, aber zugleich größte Verständigungshindernis zwischen Kulturen an (mMn größer noch als Sprache oder unterschiedliche Geschichte).

    Das ist (wie gesagt) meiner persönlichen Intoleranz gegenüber jeder Religion geschuldet. In Deutschland bin ich mit dieser Einstellung nicht allein, im krassen Gegensatz zur Türkei etwa, gibt es hier annähernd genausoviele Atheisten wie Gläubige (Türkei >90% Gläubige). Damit möchte ich nicht implizieren, dass alle Atheisten so drauf sind wie ich ^^ Der Islam hat natürlich insofern die Arschkarte, als das auch viele konservative Christen ihm nichts abgewinnen können (um es mal vorsichtig auszudrücken).

    Eine Ansicht die sich mir dann natürlich aufdrängt: Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem tief verwurzelten Glauben in einigen islamischen Ländern und deren menschenverachtenden "Regierungen" s. aktuell Syrien! Was denkt Ihr darüber?

    Das soweit meine sicherlich extrem-atheistische Sicht auf die "Islamisierung". Was ich vll. noch erwähnen sollte... meine Intoleranz beschränkt sich ausschließlich auf die Religion. Ich bin z.B. fasziniert von der morgenländischen Kultur und insbesondere der Geschichte, habe den Koran gelesen und bin gerade dabei von meinem Vater (der auch Deutscher ist) etwas türkisch zu lernen.

    GD Star Rating
    loading...
    • So viele Widersprüche muss mal erst mal sacken lassen:) Wie erklärst du dir denn mit deiner "Vorstelung von einer modernen Welt" die Entstehung eben deser oder auch die Existenz des Lebens?

      Übrigens steckt hinter so manchem religiösen "Humbug" ein tieferer Sinn. Beispielsweise esse ich schon seit Jahren kein Schweinefleisch mehr, obwohl ich keiner Religion angehöre. Meine Gründe dafür? Trichinella und Toxoplasma. Einem aufgeklärten Bürger wie dir sind die sicher nicht unbekannt.

      Mag sein, dass die Zahl der Atheisten zunimmt. Heutzutage hat man ja viel einfacher Zugriff auf Quellen aller Art. An die Stelle der Prediger und heiligen Schriften treten eben die Medien und Lobbyisten. Genaugenommen ist der Atheismus ja auch nur ein Dogma.

      Grüne Grüße

      GD Star Rating
      loading...
      • Es gibt abseits von "Gott hat die Welt in 7 Tagen zusammengeklatscht" oder sonstigen Schöpfungsphantasien auch durchaus ernstzunehmende wissenschaftliche Theorien was die Entstehung des Lebens angeht :D

        Und, dass nicht alles, was Religionen an Wertvorstellungen und Gesetzen zutage gebracht haben auch schlecht ist, habe ich nicht bestritten (wenn ich mich selber zitieren darf "vielleicht auch grundlegende Werte vermittelte..."). Ich bin der letzte der sagt, dass "du sollst nicht töten" Unsinn ist, weil es in der Bibel steht.
        Mein Problem ist ein anderes. In der Bibel steht nicht: Du sollst nicht töten weil: die würde des menschen ist unantastbar und jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit... in der bibel steht: du sollst nicht töten weil gott dies für richtig befindet.
        im koran steht auch nicht: du sollst kein schweinefleisch essen, weil ungegartes schweinefleisch parasiten enthalten könnte...

        ich glaube auch nicht, dass der Atheismus ein Dogma ist :D der atheismus begnügt sich ja nicht damit zu sagen: "es gibt keinen gott, weil, das ist so." der atheismus sagt: es gibt keinen gott, da niemand jemals dafür einen beweis erbracht hat und er absolut entbehrlich ist um die welt theoretisch zu begreifen.

        daraus ergibt sich für mich:
        a) wenn jemand diesen beweis erbringt, bin ich kein atheist mehr
        b) solange dieser beweis nicht erbracht ist, gibt es keinen grund an so einen käse zu glauben

        du würdest mir doch auch jegliche glaubwürdigkeit absprechen, wenn ich behaupten würde, dass die menschheit ihren ursprung in einem aus eiter entstandenem riesen, der sich über seinen schweiß vermehrt und einer kuh namens audhumla hat. vor nicht allzu langer zeit waren die meisten "deutschen" davon zutiefst überzeugt :D (vgl. germanische schöpfungsgeschichte)

        aber gut, die diskussion hat noch keine seite für sich entscheiden können.

        GD Star Rating
        loading...
        • Lieber Reisisteisen,

          im Islam heißt es u.a. "der notwendigerweise Seiende" als Bezeichnung für Gott. Gott ist der notwendigerweise Seiende und wir Muslime benutzen diesen Namen nicht einfach nur als Phrase, sondern es gibt schon einen Grund dafür.
          Was für Beweise schon die islamischen Gelehrten allein zusammenfasst haben kannst du nachlesen.
          Ich empfehle die Werke von Said Nursi, u.a. das Kapitel "23. Blitz - Abhandlung über die Natur".

          GD Star Rating
          loading...
        • Mnemosyne/name erforderlich

          wäre Agnostizismus denn nicht wissenschaftlichr?Atheistmus ist doch nicht möglich, denn die "theorie" got kann nicht falsifiziert werden, also auch nicht bewiesen. daher wäre agnostizismus:( "ich kann nicht ausschliessen, dass es einen gott gibt, aber halte es nachvorliegenden ergebnissen für unwahrscheinlch") eher zutreffend. außer allerdings du bist stolz darauf gott zu verneinen-das wäre aber vom gerüst her ähnlich wackelig wie ihn zu beweisen (dies ist jetzt fernab meiner überzeugungen einfach formales blaba)

          GD Star Rating
          loading...
          • @Ibrahim P.: Danke, werde ich mir demnächst einmal zu Gemüte führen.

            @Mnemosyne: Ich bin insofern Agnostiker, als das ich sage: Ich kann keinen Beweis für die Nichtexistenz von Gott liefern.

            Ich kann aber auch keinen Beweis für die Nichtexistenz von Kobolden, Hexen und Geistern liefern. Das Problem ist dasselbe: Etwas per Definition Übernatürliches, an das man nur glauben! kann, kann ich natürlich nicht mit Beweisen widerlegen. Wie auch? Es existiert nur in den Köpfen der Gläubigen.

            Aber ich wär doch verrückt zu sagen: Ich kann die Theorie von Göttern, Magiern und Elfen nicht widerlegen, daher ist es prinzipiell möglich, dass sie existieren. Die "Theorie Gott" ist (übrigens im Gegensatz zur Urknall-Theorie) mit Sicherheit keine wissenschaftliche Theorie, die auf Beobachtungen beruht und sich empirisch prüfen ließe.

            Gott spielt quasi in einer anderen Liga, zusammen mit dem Osterhasen und dem Weihnachtsmann. Beweisen kann ich deren Nichtexistenz nicht, trotzdem weiß ich, wie und warum sie als Hirngespinste entstanden sind, und, dass sie nie mehr sein werden als das und bloßer Irrglaube.

            GD Star Rating
            loading...
          • Mnemosyne/name erforderlich

            @resisteisen: deshalb ist es ja um genau zu sein auch keine theorie, denn theorien sind falsifizierbar. wie du schon sagtest-andere liga^^
            und, klar für dich ist es irrglaube doch wenn man diese seltsame meinung hat, dass jeder mensch eine eigene realität hat und es nur schnittmengen gibt ist das was du irrglaube nennst für andere eben mehr. ob sie versuchen deine definition zu schmälern oder vice versa ist ja dann noch n anderes ding. solange man sich gegenseitig in frieden lässt sollte man das tun-sich in frieden lassen. kein generve undzo

            GD Star Rating
            loading...
  9. und noch etwas an alle Kritiker die nicht auf sachlicher Basis duskutieren wollen:

    ich selber habe auch einige deutsche Freunde, die überhaupt nicht religiös sind und von Religion auch nicht viel halten. Solange wir nicht über Religion reden und keine Gespräche führen, die unsere Unterschiede betreffen ergeben sich auch keine Probleme und man kann gute Freundschaften führen. Selbstverständlich muss beim Umgang zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen eine gewisse Basis (sei es intellektuell oder interessenmäßig) vorhanden sein. Sport, Literatur, Bildung, Sprachen sind beispielsweise gute Ankerpunkte auf die man sich, trotz der großen Unterschiede teilweise einigen kann.

    Es gibt in Deutschland verschiedene Ideologien und Betrachtungsweisen auf alles erdenklich mögliche. Veganer, Buddhisten, FKKler, Künstler, Nonnen, Juden, Biedermänner, Ökos, Muslime usw. alle diese Gruppen haben bestimmte Punkte, die sie vereinen und bestimmte Punkte, wo die Meinungen weit auseinanderdriften. Und innerhalb dieser Gruppen gibt es freilich auch noch große Meinungsunterschiede!

    Wir Muslime vertreten bestimmte Ansichten, die selbstverständlich für einen "normalen, aufgeklärten Westler" (ich lasse diesen Begriff zu 100% unkommentiert) absolut unverständlich sind. Doch werden wir nichts daran ändern, dass für "ihn" unsere Lebensweise logisch erscheint, noch wird er Einfluß auf uns nehmen können, sodass wir unsere ändern.

    "Lakum dinukum waliya din" - Euch eure Religion und uns Unsere. - Quran al Karim

    Muslime und Nicht-Muslime sollten nicht über die Unterschiede diskutieren, da sich unsere Gesellschaften in diesem Punkt so weit auseinanderentwickelt haben, dass wir diesbezüglich niemals auf einen Nenner kommen.
    Bsp.: Ehebruch ist bei uns ein absolutes Verbrechen, was in einem islamischen Land mit der Todesstrafe geahndet werden würde.
    Für einen Westler absolut unverständlich, genauso wie die "westliche Sicht" auf Ehe und Familie für einen gläubigen Muslim.

    Wir sollten uns stattdessen eher auf die Gemeinsamkeiten konzentrieren und uns nicht mit Diskussionen über die Unterschiede aufhalten. Das führt zu nichts und bringt nur Unverständnis und Hass (leider größtenteils von Seiten der Nicht-Muslime). Und eine Islamisierung wird sicherlich nicht stattfinden, da viele Muslime auch in ihre Heimatländer zurückkehren (siehe Statistiken). Wenn Ägypten, Tunesien usw. wirklich islamisch werden würden, würden ohnehin viele Muslime in diese Länder zurückkehren. Also besteht auch seitens der westlichen Länder eigentlich ein Interesse daran, bei der Errichtung eines islamischen Staates Hilfe zu leisten.

    GD Star Rating
    loading...
    • dem aufgeklärten Westler in mir ist nur eines absolut unverständlich:

      Den Kritikern, die nicht auf sachlicher Basis diskutieren wollen, zu erklären, dass Muslime und Nicht-Muslime nicht über Unterschiede diskutieren sollten.

      GD Star Rating
      loading...
      • Mnemosyne/name erforderlich

        geht mir genauso. bin zwar aufgeklärter westler aber zurück in die flauschigen niederungen der religion >:3

        Und dies ist ein magazin für Menschen und nicht nur für Muslime.. Mit so intollerantem geblubber ala vernichtung (Hackts noch? allbarmherzig und alvergebend ist wohl nur für dich drin und nicht für die anderen?)

        Und auch als muslim muss man nicht dafür sein, dass man ehebrüchige umbringt, denn wie heisst es-die gnade ist am besten. aber gnade bedeutet, macht abzugeben und das können wenige. noch weniger,wenn die macht irgendwie religiös zurechtgebogen ist und man sie eh nicht so haben dürfte, denn macht sllte vor alem erst mal einem gehören-allah. Danach einem selbst und den gewählten menschlichen vertretern-denn ich trenne politik und religion.

        GD Star Rating
        loading...
  10. @ Mnemosyne

    Möge ALLAH swt. dich rechtleiten. Eine Trennung von Politik und Religion widerspricht dem Islam. Wir leben zwar hier und haben uns dementsprechend anzupassen, doch das wir trotzdem ein anderes "System" für besser befinden, kann uns niemand nehmen.
    Laizismus und Islam passt genauso wenig wie das teilweise verzerrte Bild der salafistischen Vertreter.
    DU bist leider einer derjenigen, die sich ihre Religion zurechtbiegen. Lies mal den Qu'ran. ALLAH = Hakam, Haqq usw. nicht der Mensch mit seinen dürftigen Gesetzgebungen und borniertem Weltbild.

    @ Christian: ich habe überhaupt nichts gegen Atheisten. Ich bin mit Atheisten teilweise befreundet. Jeder soll glauben woran er möchte. Aber das hier ist vorgeblich eine muslimische Seite oder etwa doch nicht?????

    GD Star Rating
    loading...
    • Es ist eine muslimische Seite, das erkennt man schon daran, dass, egal was ich schreibe, auf Grund meines Benutzernamens fast nie positive Votes erhalte.

      Aufgrund Deines Benutzernamens, und dem was Du schreibst, halten DICH die Leser hingegen für einen Moslem. Ich allerdings halte Dich für einen Fake. Du äußerst Dich nämlich genau so, wie die Islam-Hasser den Moslem gerne hätten: Verblendet, aggressiv, nicht integrationswillig und im Kern gegen das Grundgesetz/Laizismus aber pro islamische Rechtsprechung. Ich nehme Dir das nicht ab.

      GD Star Rating
      loading...
    • Name erforderlich

      du merkst anscheinend nicht wie überheblich du bist-es ist nicht an dir zu beaupten ob ich rechtgeleitet bin oder nicht.
      vielleicgt hast du vergessen dass die hadith in ner gesellschaft de 6jahrhundert war-vermutlich brauchen die leute klare ansagen um sich anständig zu verhalten, vrmutlich war steinigen einfach die übliche todesstrafe und da die justitz okay war wurde da nicht viel dran getan. aber nun ist 2011. wir haben die todesstrafe nicht mehr nötig,aber wenn du sie haben willst darfst du sie dir gerne für dich wünschen. nur weil diese art des tötens usus war und so normal dass man da nichts gross krittelt heisst das nicht,dass es heute besser wäre.
      sorry, todesstrafe ist für luschen und ich bin dankbar und überheblich das wir uns weiterentwickelt haben.
      aber ist schon klar-gott ist der barmherzige, der mensch muss ja nicht.

      und es ist auch nicht deine entscheidung ob ich biege. du folgst einer interpretation oder kannst du womöglich in die vergangenheit reisen? es gibt wenig schriften aus der zeit aussser den koran und diverseh ahadith von denen vermutlich einige gefälscht sind (machterhalt.menschen sind so berechenbar)
      also du kannst gerne ne ultraorthodoxe interpretation nehmen aber stell sie nicht als die wahrheit hin und verlange nicht von mir dass ich hurra suppi klatsche und dir hinterherrenne. ich will meinen verstand benutzen um das ganze gemäß unserer zeit zu interpretieren. wir leben jetzt nicht annodazumal, so leid mir das für dich tut.

      GD Star Rating
      loading...
  11. @ Mnemosyne

    ich bin weiss-Gott kein Sheikh oder Gelehrter oder sonstiges aber ich kenne die Grundzüge meiner Religion.
    Todesstrafen (Hadd-Strafen) sind Strafen die zu unserer Religion gehören, jedoch heutzutage keine Anwendung finden dürften, da die Gesellschaften nicht annähernd so tugendhaft oder rechtgeleitet sind wie damals (Zeit unseres Propheten saws.). Außerdem herrscht große Ungerechtigkeit. Würden diese Punkte aber alle erfüllt sein (Tugendhaftigkeit, soziale und finanzielle Gerechtigkeit) so würden auch diese Strafen wieder ihre Einführung (in einem islamischen Land natürlich) finden.

    Befasse dich mal neben europäischer Politik oder sonstigem mit dem islamischen Staatssystem.

    GD Star Rating
    loading...
    • Du hälst eine Steinigung für tugendhaft?
      Gerade unter den islamischen Ländern, wo noch Todesstrafen durchgesetzt werden, herrscht doch die von dir aufgeführte soziale und finanzielle Ungerechtigkeit! Im Iran liegt die Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung bei ~50%, Pakistan ist defacto ein Entwicklungsland, dessen korrupte Wirtschaft ganz maßgeblich vom Drogen- und Waffenschmuggel lebt, in Saudi-Arabien werden die Menschenrechte mit Füßen getreten. Zu Ägypten, Syrien, Libyen dem Irak oder Afghanistan muss ich wohl nichts sagen. Sollte hinlänglich bekannt sein, wie "tugendhaft" deren Regierungen sind/waren.

      Ein islamisches Staatssystem ist mitnichten ein Garant für soziale oder wirtschaftliche Gerechtigkeit, die Behauptung ist einfach lächerlich und du kannst sie auch nicht mal ansatzweise belegen. Und solange Menschen soetwas wie: "Möge Allah sie rechtleiten oder vernichten blabla" progaieren, solange kann ich (@Mnemosyne) auch keinen Frieden mit überzeugten (fanatischen?) Religionsanhängern schließen. Ganz einfach weil sich eben die religiöse Lehre(insbesondere der beiden größten Weltreligionen) nicht verträgt mit einer modernen, aufgeschlossenen Welt, die die Grundrechte und Würde der Menschen achtet. Dafür waren sie nie geeignet, sind heute zusätzlich antiquiert und aus reinem Selbstschutz (sonst funktionieren Religionen nicht...) natürlich sehr intolerant gegenüber Andersdenkenden ausgelegt.

      Im Übrigen möchte ich mich bei dem Autor und oder den Moderatoren bedanken, dass Sie so eine (auch abschweifende) Diskussion hier zulassen und meine Kommentare dulden, auch wenn die mit Sicherheit bei der eigentlichen Zielgruppe des cube-mag ganz offensichtlich und selbstverständlich nicht für Begeisterung sorgen.

      GD Star Rating
      loading...
  12. Mnemosyne/name erforderlich

    samma steht eigentlich irgendwas vo setinigen im koran? hadith lassen wir mal aussen vor, egal welce meinung man hat, man findet garantiert ne hadith die derselben ist, das ist sowas wie rule 34 der muslime... egal es es ist,es gibt ne hadith.

    todesstrafe ist nie tugendhaft und menschen sidn fehlbar, selbst mohammed war fehlbar-er war n mensch. kein normaler, aber eben doch ein mensch.

    ja, dass der islam monolithisch und rückgewandt ist weiss man ja, und dass alle religionen stets böse und schlecht sind-außer die gläubigen machen es falsch (gemäß den religionskritikern)

    es ist anstrengend-leben und leben lassen solange es nach den gesetzen geht. immerhin sind es die menschen, die fehlen.

    es gibt für mich keinerlei anlass zu glauben, die welt wäre ohne religionen besser, denn dann würden die deppen die nun religion vor ihren egoismus schieben irgendne anderen kram davorschieben.

    naja, es geht um freie meinungen und solange es nicht zu respektlos wird.. man knn ja-sollte können-an das glauben an das man glauben will und wenns n fliegendes spaghettimonster ist. solange man sich an die hier existierenden gesetze hält, respektvoll und höflich gegen ander eist is ja alles erstma okay. denke ich

    GD Star Rating
    loading...
  13. ah ja urknalltheorie am anfang war alles eine zusammenhängende masse mh geklaut aus dem heiligen koran
    am anfang waren himmel und erde eine zusammenhängende masse dann zerris ich sie

    ah ja entstehungstheorie des lebens alles leben stammt aus dem wasser geklaut aus dem heiligen koran
    und alles leben erschuf ich aus wasser
    usw.usw.
    mal anfangen nachzudenken und nicht nachplappern

    ein ehemaliger nicht religiöser deutscher

    GD Star Rating
    loading...
    • Bezog sich das auf mich?

      Also nichts für ungut, aber du kannst kaum behaupten, dass die Urknall-Theorie auf einer Aussage des Korans fußt.

      ich bin kein astrophysiker, aber die theorie ist schon etwas komplexer und es geht vielmehr umd die gleichzeitige entstehung von materie, raum und zeit. meiner meinung nach ist die theorie entstanden, als man feststellte, dass das universum expandiert. aber nagel mich nicht drauf fest... mal davon abgesehen, kann ich nicht beurteilen ob die urknall-theorie hinreichend plausibel ist. für mich ist sie (soweit ich sie verstehe) einfach ein realistischer ansatz.

      das mit der entstehung des lebens ist eine ähnliche kiste. mal davon abgesehen, dass im koran auch davon gesprochen wird, dass menschen aus erde entstanden sind, ist der gängige biologische ansatz natürlich nicht, dass leben aus wasser entstanden ist. wenn überhaupt, ist es im wasser entstanden und lebensnotwendig. wobei es da auch verschiedene ansätze gibt.

      hier z.b. gerade auf focus gefunden: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/geowissenschaft/wiege-der-menschheit-das-leben-entstand-im-schlamm_aid_675433.html

      nicht zu vergessen der ansatz, nachdem das leben überhaupt nicht auf der erde entstanden ist. Naja mal schauen ob und wann es gelingt künstliches leben zu erschaffen. eventuell kommt man der lösung damit einen schritt näher.

      GD Star Rating
      loading...
  14. Ich weiss überhaupt nicht was ihr alle immer habt. Gibt es hier die TOdesstrafe für Ehebruch? NEIN. Gibt es Handabhacken für DIebstahl? NEIN.

    Euch passen diese Sachen nicht? Schön. Verstanden. Eigentlich müsste euch das auch gar nicht interessieren, weil es sowas hier nicht gibt und in naher Zukunft auch nicht geben wird.

    Ihr haltet uns für rückwärtsgewand, mittelalterlich, unterentwickelt, barbarisch und patriarchalisch?
    Wir halten euch für überheblich, dekadent, undankbar, rechthaberisch, ausbeuterisch und verlogen.

    Toll Einstellungen was?!

    Die meisten Muslime hier versuchen nicht!!!! hier irgendein islamisches System zu installieren; also versucht das eurige nicht in unseren Ländern zu etablieren. Wir wissen schon selbst was gut für uns ist!!!
    Mir geht dieses ständige Belehrungsgehabe so dermaßen auf den Geist!!!
    Guckt mal nach Indien und schaut euch das Kastensystem an! Könnte man auch als menschenunwürdig bezeichnen oder die Drogenkartelle in Mexiko und Brasiien, die komplett Lateinamerika ins Chaos stürzen oder das kommunistische China, wo mehr Menschen im Gefängnis sitzen als irgendwo sonst auf der Welt! Da kräht kein Hahn nach.
    Aber der böse Moslem, der in seinen Ländern SEINE Rechte haben möchte, der muss bekämpft werden, damit man jaaaa schön URlaub machen kann in Ägypten und Tunesien und am Strand rumlaufen kann mit einer Bierflasche und Bikini.

    Ich glaube mehr sollte man nicht voneinander verlangen als gegenseitigen Respekt, Toleranz und teilweise Kooperation.
    Im EInzelfall können natürlich auch Freundschaften entstehen.

    Und zu der "Tugendhaftigkeit" der angeführten Regime.
    Diese Regierungen bröckeln ja wohl gerade enorm wie man sieht!!!!
    Außerdem habe ich niemals behauptet, dass komplete und vollständige Gerechtigkeit (sozial, wirtschaftlich) in einem islamischen Land herrschen würde, da man sonst ja gar keine Gesetze bräuchte.
    Meine AUssage ist lediglich, dass WIR behaupten, dass in einem WIRKLICH islamischen Land (und weder Saudi-Arabien noch Iran noch Ägypten sind islamische Länder) viele Dinge anders und natürlich besser laufen würde.
    Dies zu erklären sprengt jedoch den Rahmen eines Kommentars hier.

    Wie bei den Juden die THora und der Talmud!

    GD Star Rating
    loading...
    • das wäre natürlich sehr engstirnig, wenn man sich für die eigenen werte nicht weltweit einsetzen würde. mir persönlich ist es wichtig, dass sich menschen auch in anderen ländern auf grundlegende menschenrechte berufen können. das hat nichts mit überheblichkeit zu tun, vielmehr mit dem wissen, dass alle menschen gleich sind und der überzeugung, dass daher allen diese grundrechte zustehen.

      Ich persönlich will auch gegen niemanden kämpfen. ich bilde mir auch nicht ein, irgendwen von meiner ansicht überzeugen zu können. aber ich werde auch weiterhin dafür einstehen, dass demokratie besser ist als diktatur, wissenschaft sinnvoller ist als religion und niemand das recht hat, einem menschen das leben zu nehmen.

      also diskutier und demonstrier ich weiter, oder spende für menschen, denen einfachste grundrechte, wie das recht auf bildung, ernährung, freiheit o.ä. nicht gewährt wird.

      und ohja, mir geht diese doppelmoral vieler westlicher staaten auch gehörig auf den zeiger. natürlich ist das system in china keinen deut besser, aber die wirtschaftlichen beziehungen anscheinend sehr viel enger. klar finde ich es nicht weniger schlimm, wenn in den USA ein Mensch hingerichtet wird. Und übrigens gehen mir viele deutsche Touristen im Ausland auch auf den Sack. Wobei ich den Bikini ausnehmen möchte, denke jeder sollte sich so kleiden dürfen, wie er oder sie es möchte.

      Respekt und Toleranz? Immer gegenüber menschen, die ebenfalls für gleichberechtigung und menschenrechte einstehen, unabhängig von ihrer herkunft.

      was wäre übrigens deiner definition nach ein islamisches land?

      GD Star Rating
      loading...
  15. @ Christian

    ich bin ein Fake??? Lächerlich!

    Um auf deine Punkte einzugehen:

    1. Verblendet? Nenne mir bitte die Punkte, an denen ich deiner Meinung nach "verblendet" bin.

    2. Aggressiv (gegen DUmmheit und Islam-Hasser). In dem Punkt gebe ich dir recht.

    3. nicht integrationswillig? Ich bitte dich.... mein Gott.... ich bin ier aufgewachsen, studiere in Deutschland, habe deutsche Freunde (nicht viele aber ich habe welche) und werde hier inschaallah meinen Beruf ausüben oder die Hijra (Auswanderung machen, wenn es mir zuviel wird).
    Nur weil ich in diesem Punkt nicht deine Meinung habe und du Deutscher bist, bin ich also integrations-UNWILLIG.
    Sehr interessante These. Höchst interessant sogar aber leider unzutreffend, falsch und absurd.
    Aufgabe an dich: Definiere bitte deine Haltung zur Integration!

    Leider verstehst du nicht, dass ALLE gäubigen Muslime und zwar ausnahmlos vielleicht nicht demokratiefeindlich eingestellt sind, jedoch das islamische System für besser erachten.
    Ich persönlich verteufele das demokratische System nicht oder lehne es gänzlich ab, jedoch finde ich das islamische besser. Ganz einfach!

    Wir leben hier und wir halten uns an die Gesetze aber was in unseren Herzen ist, dass ist und bleibt unsere Sache und das wird uns niemand nehmen können.

    Der passende Koranvers, nachdem sich jeder Muslim, der an das Wort des "Einen Gottes" glaubt, richtet:

    "Und wer nicht nach dem richtet, was Allah hinabgesandt hat – das sind Ungläubige." (al-Mâ’ida 5/44-45-46) [2]

    Klarer geht es wohl nicht!!!
    Die ganzen Tatsachen heissen selbstverständlich nicht, dass man sich an die Gurgel gehen muss und man sich verachten oder hassen muss oder nicht respektvoll miteinander umgehen kann, sondern das es einfach Belange gibt, in denen man komplett unterschiedlicher Meinung ist und wenn es mir als Muslim nicht mehr gefällt, dann wander ich einfach aus :-)

    Bin da eher ungezwungen und international eingestellt.

    GD Star Rating
    loading...
  16. Um auf die Todesstrafe einzugehen:

    Nein, sie steht nicht im Qu'ran, sondern in den Ahadithen.
    Und die sind für uns die zweite religiöse Quelle und genau so zu betrachten wie für die Juden der Talmud, der die Thora erklärt.
    Ahadith(Sunnah) = Erklärung des Qu'ran
    Talmud = Erklärung der THora

    GD Star Rating
    loading...
  17. @ Christian

    Jetzt hast du übrigens einen positiven Vote ;-)

    GD Star Rating
    loading...
  18. @ cube-mag
    einige Beitäge vorher gab es einen Beitrag, der es schön fand, dass Ihr soch eine ausufernde Diskussion zulasst. Ist ja auch nett.
    Schön wäre es doch aber auch, wenn Ih (Autoren und Moderaten dieser Seite) als deutsche Muslime (so seht ihr euch doch) mal was zu den Ausführungen von Mourad sagen würdet. Oder sind diese Communi opinionis unter deutschen Muslimen?

    GD Star Rating
    loading...
    • Hallo conring,

      danke für deinen Hinweis. Wir haben die Kommentare in letzter Zeit leider etwas vernachlässigt und es war auch etwas unübersichtlich geworden, aber wir kümmern uns so schnell wie möglich wieder darum und passen auf, dass hier alle fair und höflich mit einander umgehen.

      GD Star Rating
      loading...
      • Wir versuchen jedem hier eine Chance zu geben seine Meinung mit den anderen zu teilen und Diskussionen zu führen. Das hier soll eine Plattform der Kommunikation sein. Kommunikation ist wichtig, jedoch müssen die Diskussionen in einem respektvollen und höflichen Rahmen geführt werden.
        Ich bitte somit alle sich daran zu halten und Verstoß dagegen zu melden.

        @conring
        ich bitte dich mir nochmal zu nennen, auf welche Ausführungen du dich genau beziehst. Uns fehlt manchmal die Zeit auf alles direkt zu antworten.

        GD Star Rating
        loading...
  19. ich bin iner von den bösen konvertiten und Mourad hat zu 100% recht
    aber euch eure religion und uns unsere

    GD Star Rating
    loading...
  20. @ Mourad

    "also versucht das eurige nicht in unseren Ländern zu etablieren."

    Gott bewahre ! Föderalismus würde ich niemals einem Araber empfehlen !

    " Wir wissen schon selbst was gut für uns ist!!!"

    Das habe ich auch lange gedacht; aber jetzt:

    Gucken Sie mal: Syrische Kinder verlangen NATO-Intervention.

    Ist das nicht traurig ?

    http://www.youtube.com/watch?v=f3DKUvCdps8

    Sagen Sie es denen, dass sie das vergessen sollen ?

    GD Star Rating
    loading...
  21. "oder die Hijra (Auswanderung machen, wenn es mir zuviel wird)"

    Ja, Mourad - Du könntest z.B. helfen, in Tunesien den Tourismus kaputt zu machen, damit unsere Pleitegriechen die Touri-Anteile übernehmen; oder in Syrien mithelfen, dass die Rafida aus der Levante rausfliegt, oder - auch zu diesem Zweck - in Jordanien den neuen Hamas-Büros auf organisatorisch auf die Sprünge helfen ... es gibt soviel zu tun - allein für Libyen bist Du schon ein bisschen spät dran.

    GD Star Rating
    loading...

Trackbacks

  1. Ja, aber so ist es doch überhaupt (noch) nicht! | AggroMigrant

Hinterlasse eine Antwort

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben.