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Ummah

10.Oktober 2010 |  by Cube-Mag  |  Portfolio
Ummah

Unsere Religion, der Islam, besitzt etwas Einmaliges. Etwas Faszinierendes, das man Tag für Tag auf ein Neues erleben kann. Beim Freitagsgebet in der Moschee, bei muslimischen Treffen, oder gar auf der Pilgerfahrt. Es ist dieses Gefühl, wenn du auf wildfremde Menschen stößt, und dich ihnen doch vertraut fühlst. Du sie nicht kennst, und ihr euch trotzdem auf Anhieb versteht. Es ist genau das, was vor 1400 Jahren etliche verfeindete Beduinenstämme verband und innerhalb weniger Jahrzehnte die ganze Arabische Halbinsel einte. Und es ist der Grund für die Verbundenheit zu all unseren muslimischen Geschwistern auf der ganzen Welt.

Der Gesandte Allahs beschrieb es einst auf diese Art: „Das Gleichnis der Gläubigen in ihrer gegenseitigen Freundschaft und Barmherzigkeit sowie ihrem Mitgefühl füreinander ist wie der Körper eines Menschen: Wenn ein Glied leidet, so leidet der ganze Körper an Schlaflosigkeit und Fieber.“ (Überliefert von Bukhari und Muslim)

Damit meinte er die Ummah! Eine Bande, die keine Grenzen kennt. Doch auch sie bedarf der Pflege, damit sie nicht zerfällt. In der diesjährigen Sonderausgabe widmen wir uns insbesondere der Faszination islamischer Geschwisterlichkeit. Was sie so besonders macht, aber auch was ihr schaden kann. Was ist es, das sie so dynamisch und stark macht? Wie kann und sollte man die Geschwisterlichkeit untereinander pflegen?

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